
- Wild wachsender Rucola auf dem Parkplatz des Biosupermarktes, wo es Rucola auch eingeschweißt aus Italien importiert gibt
Für 125g Rucola zahlen viele Kunden im (Bio)-Supermarkt bis zu 2 Euro. Rucola schmeckt ja auch intensiv lecker und ist gesund. Da lohnt sich der Kilopreis von 16 Euro pro Kilo durchaus, zumal der in Plastikboxen eingeschweißte Luxussalat meist aus Italien importiert wird und das ganze verfahrene Benzin ja auch bezahlt werden will.
Die Geschichte wird an an dem Punkt lustig, wo man feststellt, dass Rucola auf dem Parkplatz des Supermarktes auch wild wächst. Die auch „Wilke Rauke“ genannte Pflanze ist nämlich ein anspruchsloses (Un-)Kraut, dass auch bei uns super wächst – ohne irgendeiner Art von Pflege.
Zusammenfassung: Menschen asphaltieren Plätze auf denen Rucola von alleine wachsen würde um Parkplätze für die Autos zu schaffen, mit denen sie den aus Italien importierten Rucola nach Hause fahren können.

- Rucola im Blumentopf auf dem Fensterbrett mitten im Januar
Nicht zuletzt aufgrund der Autos scheint mir der gesundheitliche Wert des Parkplatz-Rucolas zweifelhaft, doch als fauler Fensterbankgärtner nutze ich seine Unkrauteigenschaften seit langem um frisches Grün auf den Tisch zu bekommen ohne das Haus zu verlassen. Ein erdgefüllter Blumentopf auf dem Fensterbrett ist fast alles was man braucht - und die Samen natürlich. Von denen bekommt bekommt man als Keimsaat 125g für 3 Euro und hat damit genug um eine Kleinstadt lebenslang mit Rucola zu versorgen, da die Pflanzen sich selber aussähen wenn man einige bis zur Samenbildung stehen bleiben lässt.

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